Hintergründe

Kompakte Schäume eröffnen insbesondere Patienten mit Schluckstörungen z. B. bei Entzündungen im Mundbereich, bei Schlucklähmungen, Verengungen der Speiseröhre und als Aufbaukost, bei Schlaganfall, Parkinson, Alzheimer oder Tumoren im Mund- oder Rachenraum eine neue Lebensqualität. Oft kann diese Kostform nach dem Einstieg mit luftigen Schäumen auch der zweite Schritt auf dem Weg zu einer wieder normalen Ernährung sein. In enger Abstimmung mit dem betreuenden Arzt muss im Vorfeld allerdings unbedingt geprüft werden, ob der Schluckreflex des Patienten für diese Kostform bereits ausgeprägt genug ist.

Die kompakten Schäume ermöglichen durch ihr langsames Fließverhalten oft auch Menschen mit eingeschränktem Schluckreflex die Ernährung ohne Magensonde. Zusätzlich konzentrieren sich die natürlichen Aromen der verwendeten Rohstoffe in den Luftblasen des Schaums und eröffnen durch die höhere Geruchsintensität gerade älteren Patienten mit verminderter Geruchsempfindung wieder ein neues Geschmackserlebnis. Eine Anreicherung mit Kalorien und Eiweiß ist möglich, so dass die Schaumkost, je nach Rezept, als Hauptgericht, überwiegend aber als angepasste Zwischenmahlzeit angeboten werden kann. Durch die cremige Konsistenz ist eine Einnahme ohne große Kaubewegungen möglich, sodass die Patienten mit o.a. Beschwerden wieder Mahlzeiten ohne Angst vor Schmerzen, dafür aber mit vollem Geschmack und wichtigen Nährstoffen zu sich nehmen können.