Hintergründe

Softe Gele auf der Basis von passierter Kost werden dann als bevorzugte Nahrungsform angeboten, wenn aufgrund von Kau- oder Schluckschwierigkeiten durch Alzheimer/Demenz, Parkinson, Erkrankungen der Mundhöhle oder der Zähne oder auch durch eine Verengung der Speiseröhre der Verzehr fester Nahrung nicht mehr möglich ist.
Dabei muss die den Patienten geeignete Kostform immer in enger Absprache mit dem behandelnden Arzt bestimmt werden. Erstrebenswert ist hier die Heranführung des Patienten an die normale Kost über die Zwischenstufen der passierten Form und der daran anschließenden pürierten Kost, die bereits noch kleinste feste Bestandteile des Lebensmittels enthalten kann.

Mit Gelierter Kost können auch die Ernährungskonzepte „Fingerfood“ (Fingeressen) und „Eat by Walking“ (Essen im Gehen) bedient werden. Gerade für Demenzkranke, die das Essen leicht vergessen und oft durch den hohen Bewegungsdrang einen hohen Kalorienbedarf haben, stellt diese Art der Kostform eine geeignete Lösung dar. Das Essen wir in kleinen Häppchen auf den üblichen Wegen des Betroffenen platziert und ist dadurch jederzeit präsent und greifbar.